Was ist klassische Massage?

Die klassische, manuelle (schwedische) Massage besteht aus folgenden Handgriffen: Streichung, Knetung, Walkung, Reibung, Klopfen und Vibrationen, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.

Lesen Sie mehr über die verschiedenen Handgriffe der klassischen Massage

(Streichung; von frz. effleurer „flüchtig berühren“)

Die Streichung ist der angenehmste der Massagehandgriffe. Sie wird vor allem am Anfang zum Verteilen des Öls (oder der Creme) eingesetzt und um die Haut des Klienten an die Hand des Therapeuten zu gewöhnen. Während der Behandlung dient sie als Erholungspause zwischen den stärkeren Griffen. Zum Abschluss der Massage wird die Streichung zur Entspannung der „gestressten“ Muskulatur und Erholung für den Klienten angewendet. Der Rücken kann nach der Massage mit Einreibealkohol behandelt werden. Das lockert die Muskulatur und verhindert die Entzündung der Haarwurzeln.

(Knetung, Walkung; von frz. petrir “ (durch)kneten“)

Haut und Muskulatur werden entweder zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger oder mit der ganzen Hand, mit beiden Händen gefasst und geknetet bzw. gewalkt. Die Griffe bewirken eine Verbesserung der Durchblutung der Muskulatur und des Bindegewebes.

(Reibung; von frz. friction „Reibung“)

Die Fingerspitzen führen kleine, kreisende Bewegungen auf dem Muskel aus. Dieser intensive Griff ist sehr wirkungsvoll bei Myogelosen und Verspannungen und muss vorsichtig eingesetzt werden, um starke Schmerzen und Hämatome zu vermeiden.

(Klopfung; von frz. tapoter, „gegen etwas klopfen; tätscheln“)

Mit der Handkante, der flachen Hand oder den Fingern werden kurze, schlagende Bewegungen ausgeführt. Diese fördern die periphere Durchblutung und verändern den Tonus der Muskulatur. Wird die Klopfung mit der Hohlhand auf Höhe der Lunge ausgeführt, so verbessert dies die Schleimlösung in der Lunge.

(Erschütterung; von frz. vibration „Schwingung; Zittern“)

Vibrationen werden vom Therapeuten durch Muskelzittern erzeugt. Die Fingerspitzen oder die flache Hand werden auf den Körper gelegt. Die Wirkung kann bis in tiefer gelegene Gewebe und Organe reichen. Dieser Handgriff ist lockernd und hat somit unter anderem eine krampflösende Wirkung.

Jede Massage hat eine lokale und eine allgemeine Wirkung auf den Körper und die Psyche.

Die allgemeine Wirkung ist stressreduzierend. Durch die vegetative Umstimmung zur parasympathischen Seite hin, bewirken Massagen eine Schmerzlinderung als Folge der Entspannung von Körper und Geist. Durch die Berührung der Haut werden Hormone (Serotonin, Oxytozin) ausgeschüttet, die stressreduzierende Wirkungen haben: das Wohlbefinden steigt, die Atmung vertieft sich, Muskulatur entspannt.

Die lokale Wirkung beruht auf einer Verbesserung der Durchblutung, die mehrere positive Effekte zur Folge haben kann: verstärkte Sauerstoffversorgung, erhöhten den venösen und lymphatischen Rückfluss, Aktivierung des Muskelstoffwechsels und Lockerung des Muskeltonus. Die Massage bewirkt örtlich eine Freisetzung von durchblutungsfördernden Stoffen (z.B. das Hormon Histamin). Zusammen mit der Verschiebung von Gewebeflüssigkeit entsteht eine Veränderung des Ionenmilieus, das über Nervenreflexe eine positive Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel hat.

Verspannungen, Myogelosen, rheumatische Erkrankungen, nach Operationen und Verletzungen, Stress, Atemstörungen

Alle fieberhaften Erkrankungen, eitrige Prozesse und Entzündungen, Thrombosen und Venenentzündungen, frische Herzinfarkte, alle bösartigen Tumore, Blutungsneigung, Verletzungen und entzündliche Gelenkprozesse, Hautverletzungen

Der Mensch fühlt sich entspannt, sicher und geborgen.

Mein Unterricht

Seit mehr als 30 Jahren bin ich medizinische Masseurin.Ich unterrichte die Kunst der klassischen Massage.

Alle Erfahrungen fließen in meinen Unterricht ein. Ich verbinde unterschiedliche Behandlungstile:
Klassische Massage mit Shiatsu-Elementen, Reflexzonentherapie, Lockerungsübungen,
Muskeldehnungs- und verschiedene Atemtechniken.

Sie interessieren sich für Massagetechniken und wollten immer schon mal jemanden behandeln und hatten die Befürchtung „etwas falsch zu machen“? Sie lernen zu behandeln und tasten Sie sich an die Grundtechniken der klassischen Entspannungsmassage heran. In kleinen Lehreinheiten bekommen Sie das fachliche Handwerkzeug, welches Sie für eine wohltuende Behandlung brauchen: Grundverständnis in Anatomie, Physiologie, Muskelbewegungen und die Wirkung der Massage auf den Körper. In praktischen Übungseinheiten wenden Sie Ihr neu erworbenes Wissen an. Sie werden genügend Zeit haben, sich gegenseitig eine wohltuende und entspannende Massage zu gönnen. Wohlriechende Öle und sanfte Hände: so wird die Massage zum sinnlichen Erlebnis. Sie behandeln Ihren Partner auf bequemen Massagenbänken, die Ihnen vor Ort zur Verfügung stehen.

Sie üben gegenseitig – mit Ihrem Partner – und kommen so zusätzlich in den Genuss einer Behandlung.
Berührung ist ein Grundbedürfnis des Menschen.
Das Angebot richtet sich an gesunde Menschen!

Die Massagekurse sind auf maximal 12 Personen begrenzt. Für die Kurse stelle ich Massagebänke, Laken, Lagerungsmaterial und Lotionen zur Verfügung.

Im Kurs bekommen Sie ein ausführliches Skript (mit Behandlungsfotos).

Nach dem Wochenende sind Sie in der Lage, eine komplette Ganzkörpermassage durchzuführen.

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Alles, was Sie dazu brauchen ist ein ruhiger und angenehm warmer Raum, der als Behandlungsraum genutzt werden kann.

Massagestuhl oder Massagebank, sowie alle Behandlungsmaterialien bringe ich mit.

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